Orden von Port Royal

 

Orden von Port Royal – eine kurze Übersicht

Ökumenische Zisterzienserkongregation von Port Royal

Organigramm Orden von Port Royal

Unsere Wurzeln in Frankreich

Der Orden von Port Royal (offiziell: Ökumenische Zisterzienserkongregation von Port Royal) ist eine Ordensgemeinschaft, die ihre Wurzeln in der französischen Zisterzienserinnenabtei Port Royal hatte, die 1204 gegründet, im Jahre 1705 gewaltsam aufgelöst und zerstört wurde.

 

Wiedererrichtung im 20. Jahrhundert in Ungarn

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts versuchte der christkatholische Bischof von Ungarn +Thomas Fehervary diese Kongregation wieder zu beleben. Im Jahre 1946 wurde der Orden mit 2 Klöstern rekonstituiert und kanonisch wieder errichtet.

 

Deutscher Zweig durch Altkatholiken

Ein deutscher Zweig entstand in den 50er Jahren um den altkatholischen Pfarrer von Münster/Bielefeld, Max Rademacher, und einer Schar von Altkatholiken, die das monastische Ideal wieder in ihre Kirche zurückbringen wollten. Dies stiess jedoch auf fehlendes Verständnis von Seiten der Kirchenleitung. 1962 wurde Max Rademacher durch +Thomas zum Abtbischof geweiht.

 

Autokephalie des deutschen Zweigs

1964 wurde der Deutsche Zweig selbständig, er löste sich von der Altkatholischen Kirche und erlangte die Autokephalie.

Da Max Rademacher 1967 zur römisch-katholischen Kirche wechselte, blieb das Abts-Amt von 1967 – 1990 vakant. Der Orden wurde kommissarisch vom Konvent verwaltet.

Als bis 1990 die Mitgliederzahl durch Todesfälle drastisch reduziert war, berief der letzte Ordenspriester Peter Falk den Konvent ein, um zu entscheiden, ob der Orden aufgelöst werden solle, oder durch Rekonstitution eine Wiedererneuerung versucht werden sollte.

 

Wiedererneuerung 1990

1990 wurde der Orden rekonstituiert und auf Beschluss des Konvents Peter Falk einstimmig zum Abt gewählt. Im Jahr 2002 trat Abt + Klaus Schlapps OPR, der Abt von St. Severin in Kaufbeuren, nach erfolgter Wahl die Nachfolge von +Peter Falk OPR als Generalabt des Ordens an, der aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat.

Seitdem zeigt der Orden eine enorme Entwicklung und ist zu einer internationalen Kongregation angewachsen. Von 2004 – 2010 war der Orden noch einmal der altkatholischen Kirche in Deutschland angeschlossen, leider erwies sich diese Zusammenarbeit als nicht tragfähig, so dass diese Union wieder gelöst wurde.

Am 22.01.2012 hat sich die Abtei St. Severin und der Orden von Port Royal mit seiner deutschen Provinz der Nordisch katholischen Kirche (NKK) angeschlossen. Am 14.04.2012 wurde die deutsche Administratur der Nordisch katholischen Kirche (NKK) in München gegründet, sie heißt Christ-Katholische Kirche (CKK). Somit ist die Abtei St. Severin und der Orden von Port Royal mit seiner deutschen Provinz der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland angeschlossen.

 

Internationale Niederlassungen

Der Orden besitzt heute Niederlassungen in Deutschland, Kamerun, Haiti und USA. Die Zweige in Kamerun und USA stehen unter dem Protektorat von anglikanischen Bischöfen.

 

Adressen

Deutschland:

Abtei St. Severin

Anschrift: Eichwald 5-7,
D-87600 Kaufbeuren
Telefon : 049 – (0) 83 41 / 9 08 24 90
Telefax: 049 – (0) 83 41 / 9 08 39 69
eMail:
info at abtei-st-severin.de

Abt Michael Maier OPR

c/o Abtei St. Severin
Eichwald 5-7
D-87600 Kaufbeuren
Telefon: +49 80 31 / 2 20 18 63
Email: abt.michael@port-royal.de

Weiteres Informationsmaterial kann über obige Adresse angefordert werden.

USA:

Priorat St.Anthony of the Desert

Prior Dom Nelson Koscheski OPR
Anschrift: 203 W. Depot St.
Brownwood, Texas 76801
E-Mail:
dom.nelson.opr@port-royal.org

 

HAÏTI :

Rissime Père Dom Jean Bertin Bien-Aimé
Prieuré Sainte Thérèse
Rue Dr Brunricot
2ieme impasse Ducasse n° 3
PORT-AU-PRINCE.
Tél. 00509 23 80 178
bienaimelit7@aim.com

KAMERUN:

Kloster St. Michael, Br. Martin OPR
Kumbo
Kontakt über Abtei St. Severin

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