Geschichte

Im August 1999 wurde das Priorat St. Severin in Buchloe vom Generalabt des Ordens von Port Royal zur Abtei erhoben. Seit 1992 hatte sich dort eine kleine Kommunität von Männern und Frauen gebildet, die sich regelmäßig zu Gebet, Gottesdienst und geistiger Schulung zusammenfanden. Ins Leben gerufen wurde diese Gruppe von zwei Patres des Ordens von Port Royal.

Im Jahre 1998 legten mehrere Mitglieder dieser Kommunität die Profess ab. Innerhalb des folgenden Jahres entwickelte sich bei einem Teil der Gruppe der Wunsch zu einem konsequenteren Weg. So begab man sich auf die Suche nach einem Gebäude, das als zukünftiges Kloster geeignet wäre.

1999 wurde der Prior der Kommunität St. Severin durch den Ordenskonvent zum Abt des Deutschen Provinzialats gewählt. Kurz darauf fand sich für die kleine Kommunität ein geeignetes Gebäude in Kaufbeuren, das dann im Herbst 1999 bezogen werden konnte. Mitte 2002 zog der Konvent mit Kunstschule, Galerie und Werkstätten nach Leinau um, und im Frühjahr 2010 in den Kaufbeurer Eichwald zwischen Oberbeuren und Friesenried.

Heute gehören zum Konvent der Abtei 4 Mönche, einer der Patres lebt als Solitaire ausserhalb der Klausur. Zusätzlich gehört zur Abtei noch eine weibliche Säkularprofesse. In Ebenweiler bei Ravensburg ist die Filiatur St. Andreas/Brunnenhof mit zwei Säkularprofessen.

Die Abtei St. Severin ist das einzige Kloster in Deutschland, dazu gibt es noch zwei Klöster in Kamerun. Alle anderen Mitglieder im Orden sind Säkularprofessen und Regularoblaten.