Einkehrtag im Kloster Helfta, 27. bis 29.02.2012

Im Zentrum der zisterziensischen Herz-Jesu-Verehrung, die durch die drei heiligen Frauen von Helfta im 13. Jahrhundert begründet wurde, erlebten unser Konvent und die Mitglieder der Filiatur St. Andreas den Beginn der Fastenzeit. Kloster Helfta, verwaist seit der Reformation, wurde 1999 von Zisterzienserinnen aus verschiedenen Konventen wieder aufgebaut und wiederbelebt. Es ist nun Zeichen des Christentums in einem atheistischen Umfeld, in dem 13 Schwestern ihren Dienst tun. Die Priorin, Alt-Äbtissin Mutter Maria Agnes von Maria Stern in Vorarlberg, begrüßte uns herzlich als Mitglieder der einen Zisterzienserfamilie, und referierte über die Spiritualität der drei Mystikerinnen: Mechthild von Magdeburg, Mechthild von Hackeborn, und Gertrud von Helfta, welche „die Große“ genannt wird. Abt Klaus erörterte das Schuld- und Sündenverständnis der Alten Kirche in Auseinandersetzung mit Augustinus. Dabei wurde die Bußpraxis der Ur-Gemeinde in den Mittelpunkt gestellt, und herausgearbeitet, wie diese in unserer Gemeinschaft lebendig wird.

Auf der Rückfahrt machten wir Station im nahe gelegenen Ökumenischen Benediktinerkloster St. Wigberti in Werningshausen bei Erfurt, mit dem unser Konvent seit über 10 Jahren in Freundschaft verbunden ist.

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